Mein Senf zum Fest

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Oberlandler
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Mein Senf zum Fest

Beitrag von Oberlandler » 20. Aug 2017, 17:01

Hallo summer breeze,
zum siebten mal auf dem Breeze bin ich auch heuer nicht enttäuscht worden. Ich besuche regelmäßig Festivals, aber das Gefühl von "daheim" habe ich persönlich eigentlich nur hier. Ich denke man darf es in der heutigen Zeit nicht als selbstverständlich hinnehmen, daß jemand so etwas organisiert und sich den Problemen der heutigen Zeit (Sicherheit, Auflagen und so Kram) stellt und so eine schöne Veranstaltung auf die Beine stellt. Mit dem Club666 habe ich mich da mal angesprochen gefühlt.
Ein paar aus meiner Sicht positive und leider auch negative Punkte möchte ich euch aber noch wissen lassen:
Positiv:
- Gut organisiertes und durchgeführtes Festival
- Tolle Auswahl der Bands. Ich habe das vorher gar nicht so realisiert, aber im Endeffekt wurden spreziell der Freitag und der Samstag sehr stressige Tage, weil eigentlich von Nachmittag bis Nachts durchgehend auf mindestens einer Bühne was interessantes zu sehen war.
- Das Programmheft war schön gestaltet und hat mit die eine oder andere unbekannte Band gut beschrieben
- Die Bühne. Optisch wunderschön und auch technisch nix auszusetzen. Auch der Kland war heuer durchwegs sehr gut.
- T-Stage ohne Zelt finde ich besser, endlich hat man mal Platz
- Die Securities waren immer höflich und gut gelaunt, kenne ich hier aber schon immer so, einfach Top!
- Zum Thema Sicherheit sei auch die Polizei erwähnt. Unauffällig im Hintergrund, aber doch präsent. Man hat sich sicher gefühlt
- Entgegen anderer Behauptungen waren bei N und O die Dixis immer sauber. Andere Standorte kann ich nicht beurteilen, aber hinten bei uns war alles gut.
- Das Speisenangebot war vielfältig und Qualitativ oft sehr gut. Beim Bier schätze ich den regionalen Bezug. Besonders das Weißbier vom Hauf ist spitze. Könnte man da noch einen Stand mehr aufstellen?
Negativ:
- Haut mal bitte den mobilen Bierverkäufern auf die Finger! Mir ist im Bühnenbereich die Lust auf Bier ziemlich vergangen. Am Freitagabend hatte ich mit der Verkäuferin am Stand 24 eine recht unangenehme Situation. Mir wurde ein Bier eingeschenkt, das zur Hälfte aus Schaum bestand. Ich habe etwas Schaum heruntergeschlürft und darum gebeten, noch einen Schluck draufzuschenken. Mir wurde dies erbost verweigert und erklärt das müsse so sein. Der Schaum fällt zusammen und dann ist der Becher schon voll. Als ich nach ihrem Namen und der Standnummer gefragt habe gabs noch einen kleinen Schluck drauf, aber immer noch zu wenig. Die Kollegen mit dem Fass auf dem Rücken füllen auch immer weniger ein, je dunkler es wird. An den festen Ständen ist mir das Problem weniger aufgefallen, hier fehlen zum Strich meistens nur 1 bis 2 cm.
- Als ich am Freitag Nachmittag duschen war gab es nur kaltes Wasser. Ich habe vergeblich nach einer Ersatzmarke gebeten um später noch mal zu kommen wenns wieder warmes Wasser gibt. Kaltes Wasser macht mir prinzipiell nix aus aber 2,50 Euro sind dann zu viel. Mir ist zwar klar, dass dann die Menge der ausgegebenen Marken nicht zum Geld in der Kasse passt aber vielleicht gäbe es da eine Lösung. Zumindest könnte man darüber informieren und nicht Marke einassieren und nix sagen.
- Der Weg von N Richtung VIP ist zeitweise eine richtige Rennstrecke. Trotz vieler Menschen die da unterwegs sind fahren die VIP-Parker oft recht rücksichtslos und auch die Quad-Fahrer fahren wie die Henker. Wobei hier nicht die Secs sondern die Herren von Sani und Coolbox mir eher unangenehm aufgefallen sind.
- Das mit dem Gitter und der "Einbahnstraße" vor der großen Bühne ist ein Schmarrn. Besonders am Nachmittag wenn noch nicht viel los ist würde es sicher kein Problem dastellen mal kurz nach rechts raus aufs Klo zu dürfen ohne danach einmal ganz rumrennen zu müssen. Abends ists weniger ein Problem, ich würde es trotzdem begrüßen wenns nächstes Jahr wieder "normal" wäre.
- Habe einen Secutitgy an diesem Eingang gefragt wo die nächste Wasserstelle ist. "Keine Ahnung". Der Kollege hatte Ahnung... "Da hinten rechts". Da ist natürlich nix aber ich hab dann noch eine gefunden. Hier könnte man vielleicht noch eine gebrauchen.
- Wasser und Bier müssen irgendwann auch wieder raus. Hier haben in allen Bereichen die Pinkeltonnen gefehlt. Besonders neben der T-Stage wars richtig übel und die Leute, die am Campingplatz am Zaun ihr Zelt aufschlagen mussten haben mir auch Leid getan. Das muss besser werden!

Nicht bewerten will ich die Anfahrt. Bis jetzt bin ich immer Mittwoch Nachmittags angereist und konnte bis Black Earth durchfahren, Wartezeit dann maximal eine Stunde. Heuer stand ich bereits um 13:30 beim Rettenmeier im Stau und war erst gegen 21 Uhr am Platz gestanden. Obwohl mir niemand beantworten konnte was los war gehe ich mal davon aus, daß im Hintergrund Menschen gearbeitet haben um das Problem zu lösen.
Wieso war eigentlich heuer der Campingplatz so eng? Die Anzahl der Besucher dürfte sich ja nicht groß verändert haben?

Keine Ahnung ob jemand tatsächlich bis hier gelesen hat, ich jedenfalls freue mich heute schon wieder aufs nächste Jahr :-)

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Re: Mein Senf zum Fest

Beitrag von Cpt_Trollhammar » 20. Aug 2017, 18:07

Mein Senf zum Senf:

Die Anfahrt hat so lange gedauert, weil am Mittwoch wohl sehr viele Wägen stecken geblieben waren, wodurch sie erst befreit werden mussten. Außerdem hab ich munkeln hören, dass ein kompletter Camp-Buchstabe unter Wasser stand und somit nicht mehr genutzt werden konnte.
Die hohe Menge an Besuchern könnte darauf zurückzuführen sein, dass dieses Jahr 20Jähriges war. Hat man m.E. auch an der großen Menge an Festivaltouris gemerkt. Ich hab selten so viele Paare mittleren Alters mit Kindern gesehen, die sehr offensichtlich keine Ahnung davon hatten, worauf sie sich bei einem Metalfestival einlassen :D

MfG
Der Cäptn

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