Kleinkinderverbot

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BlackNo1
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Kleinkinderverbot

Beitrag von BlackNo1 » 21. Aug 2017, 13:53

Ich würde mir wünschen, es würde endlich ein generelles Mindestalter für Metallfestivals veranschlagt werden! Besonders dieses Jahr sind mir extrem viele Kleinkinder (unter 5 Jahre) auf dem Gelände aufgefallen, die auch noch ohne entsprechenden Gehörschutz unterwegs waren! Es ist für mich absolut unverantwortlich wie Eltern oder auch Großeltern ihre teils noch im Kinderwagen sitzenden Kinder direkt mit vor die Bühnen nehmen können. Für Fotos posierende 6-jährige Kinder mitten vor der Camel-Stage oder noch in Windeln umherspringende Racker habe ich kein Verständnis! Es ist traurig, das keiner der Eltern sich Gedanken über die Schäden macht und bei der direkten Konfrontation nur trotzig reagieren! Und auch wenn die Verantwortung letztendlich bei den Eltern liegt, wäre ein klare Ansage seitens des Veranstalters hier meines Erachtens angebracht! Egal wie hart und intolerant das für manchen klingen mag, ich bin und bleibe bei der Auffassung, das Kinder unter 14 Jahren auf solchen Veranstaltungen nichts zu suchen haben - sie müssen nicht überall dabei sein, ganz zum Wohle des Kindes!
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Re: Kleinkinderverbot

Beitrag von spargelkohl » 21. Aug 2017, 14:42

14 halte ich durchaus für zu hoch angesetzt. Statt eines Verbots, sollte man eine Gehörschutzpflicht (Micky Mäuse) für Kleinkinder ausrufen, ohne diesen die Eltern nicht auf das Gelände kommen.

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vacilar83
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Re: Kleinkinderverbot

Beitrag von vacilar83 » 21. Aug 2017, 15:37

Eigentlich hätten die Kinder gar nicht auf das Festivalgelände gelangen dürfen. Hier lag wohl die Schuld beim jeweiligen Kontrolleur:
Kinder unter 6 dürfen nicht aufs Konzertgelände.
Wenn man erwischt wird, kann das zu einem Platzverweis führen.
Bitte weitersagen!

Cheers
David
Ich persönlich habe während des SB nur ein Kind U10 (kann mich natürlich irren und das Kind war älter, hab mit Kindern absolut nichts am Hut und kann die optisch nicht einschätzen), auf dem Gelände gesehen.
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Theodor
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Re: Kleinkinderverbot

Beitrag von Theodor » 22. Aug 2017, 17:22

Irgendwann nachmittags saßen auf dem Hauptplatz vor der großen Bühne eine Familie Frau, Mann, Kinder ich schätze 4 und 6 mit Campingstühlen und zwei Körben mit allerlei Krempel, weiß nicht, sah kurz nach Mallorca aus. Keine Ahnung, was das soll... Die Kinder haben auch nur entnervt Quatsch gemacht, entspannt waren die ganz sicher nicht.

Eine generelle Regelung ist sicherlich schwer zu finden, ab wann ist man alt genug? Kommt sicher auf das Individuum an. Mehr noch aber auf die Eltern. Wenn die sich entsprechend für das Kind interessieren, würde ja gar kein Problem entstehen.

Die Grenzte von 6 Jahren einzuhalten wäre in meinen Augen aber das mindeste (und scheitert wie so oft am einfachen "Tagelöhner")
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vacilar83
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Re: Kleinkinderverbot

Beitrag von vacilar83 » 22. Aug 2017, 19:35

Theodor hat geschrieben:
22. Aug 2017, 17:22
Irgendwann nachmittags saßen auf dem Hauptplatz vor der großen Bühne eine Familie Frau, Mann, Kinder ich schätze 4 und 6 mit Campingstühlen und zwei Körben mit allerlei Krempel, weiß nicht, sah kurz nach Mallorca aus. Keine Ahnung, was das soll... Die Kinder haben auch nur entnervt Quatsch gemacht, entspannt waren die ganz sicher nicht.

Eine generelle Regelung ist sicherlich schwer zu finden, ab wann ist man alt genug? Kommt sicher auf das Individuum an. Mehr noch aber auf die Eltern. Wenn die sich entsprechend für das Kind interessieren, würde ja gar kein Problem entstehen.

Die Grenzte von 6 Jahren einzuhalten wäre in meinen Augen aber das mindeste (und scheitert wie so oft am einfachen "Tagelöhner")
Wie bringt man Campingstühle auf das Gelände?
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Theodor
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Re: Kleinkinderverbot

Beitrag von Theodor » 22. Aug 2017, 20:02

Hätte auch ein Beweisfoto ;) Hat vermutlich das kleine Kind durch die Kontrollen getragen

Edit: wenn man hier einfach ein Foto Hochladen könnte
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Re: Kleinkinderverbot

Beitrag von Kryppi » 22. Aug 2017, 20:27

vacilar83 hat geschrieben:
22. Aug 2017, 19:35
Wie bringt man Campingstühle auf das Gelände?
Im Regelfall indem du eine/n Verletzung/Behindertenausweis hast und eine kulante Security.

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Re: Kleinkinderverbot

Beitrag von BlackNo1 » 24. Aug 2017, 12:14

Also solange es möglich ist, alle normalen Festivalbesucher am Eingang zu kontrollieren und Ihnen den Zugang zum Gelände aus den verschiedensten Gründen zu verwähren, sollte auch die Alterskontrolle bei Kindern gewährleistet werden können! Die Anzahl der Festivaltouristen samt Kindern am Samstag war gigantisch und hätte definitiv vermieden werden können. Das ein Mindestalter von 14 Jahren hoch angesetzt und vielleicht nur schwer zu realisieren ist, mag sein, aber es ändert rein gar nichts an meiner Überzeugung, das es das Beste für alle wäre! Man kann nur hoffen, das es in der Zukunft etwas "verantwortungsvoller" abläuft!
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Re: Kleinkinderverbot

Beitrag von Anvar666 » 24. Aug 2017, 13:48

Man kann es auch übertreiben. Daß für Kinder ein entsprechender Gehörschutz Pflicht sein sollte - keine Frage. Aber warum Kinder unter 14 auf dem SBOA als störend empfunden werden, kann ich nicht nachvollziehen. Und die Untergrenze ist mit 6 Jahren ja ohnehin vom Veranstalter festgesetzt.
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malicieux
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Re: Kleinkinderverbot

Beitrag von malicieux » 24. Aug 2017, 16:16

Ich denke, so wie es jetzt geregelt ist, ist es gut, der Rest ist der individellen Vernunft und Toleranz überlassen - wie immer, sonst wir irgendwann da, Green Camping erst ab 21 oder 25, über 50 generelles Veranstaltungsverbot und mit Dieselfahrzeug darf man eh nicht auf dem Campingplatz.

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Re: Kleinkinderverbot

Beitrag von Anni1337 » 25. Aug 2017, 18:24

Wenn ich es richtig verstehe, gilt das Verbot für Kinder U6 nur für das Konzertgelände, warum man es nicht auf das ganze Gelände samt Campground und Schleuse etc. pp. ausweitet ist mir schleierhaft. Ich denke, Verbot U6 konsequent einhalten wäre schonmal ein Anfang und man sollte auch die Eltern des Festivals verweisen.

Dieses Jahr empfand ich es besser als 2016, das war für mich das negativ-Jahr schlechthin in dem ich so viele Kinderwagen (mit Babys!!!) und Buggys wie noch nie. Trotzdem galt auch für dieses Jahr und für kommende Jahre: jeder Kinderwagen ist einer zuviel!

Wir haben auch ein Kleinkind von 2 Jahren und natürlich ist es schön, sein Kind bei sich zu haben, aber dies dann auch umzusetzen ist egoistisch und nicht im Sinne der Kinder.
Für nächstes Jahr haben wir noch keine Lösung weil die bisherige wohl wegfällt. Vll bringen wir Kind und Oma in einem Hotel in Dinkelsbühl oder so unter. Richtig gefallen tut uns das aber noch nicht und wenn jemand einen Vorschlag hat bitte gern mitteilen! :)

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Re: Kleinkinderverbot

Beitrag von mshannes » 28. Aug 2017, 08:56

BlackNo1 hat geschrieben:
24. Aug 2017, 12:14
Die Anzahl der Festivaltouristen samt Kindern am Samstag war gigantisch und hätte definitiv vermieden werden können.
Am Samstag dürfen die Anwohner das Festival besuchen, die nehmen da natürlich ihre Kinder mit. Und für einen relativ kurzen Nachmittagsbesuch sehe ich die Sache auch relativ entspannt.

Beim Rest aber stimme ich Dir voll und ganz zu: Wer Leuten den Zugang zum Festivalground verweigern kann, weil sie zu viel Getränke dabei haben, kann dies mit Sicherheit auch bei Eltern tun, die Kleinkinder im Schlepptau haben.

Manchmal müssen Kinder halt auch vor ihren Eltern beschützt werden...
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Re: Kleinkinderverbot

Beitrag von Dunkelgrau » 28. Aug 2017, 11:19

Also auch mir sind die vielen eher doch zu jungen Kinder (max. acht Jahre) aufgefallen, die zum Teil noch zu Zeiten im Infiled waren, wo auch ein Kind in den Ferien bereits im Bett schlummern sollte. Und vor allem der immer wieder nicht vorhandene Gehörschutz ist total fahrlässig. Diese Schaumstoffpröbels aus der Werkstatt sind doch kein ernstzunehmender Gehörschutz für Kinder!
Ein Alter ab 14 Jahre finde ich wiederum auch etwas zu hoch angesetzt. Ist aber auch echt schwer da eine allgemeingültige, durchsetzbare und später auf dem Innengelände kontrollierbare Lösung zu finden. Da kann man immer nur an die Eltern apellieren. Das Einzige was wirklich kontrolliert werden kann, ist, ob die Eltern einen richtigen Gehörschutz für ihre Kinder dabei haben, ob sie ihn dann auch nutzen leider nicht...
Einmal haben wir unseren Sohn auch mitgenommen (seine organisierte Betreunung war leider kurzfristig krankheitsbedingt ausgefallen). Der war da aber "schon" 12 Jahre und hatte einen an-/ausschaltbaren Gehörschutz und wenn er keine Lust mehr hatte, haben wir das Infield verlassen und sind zum Campingplatz zurück. Ging auch. Die in den folgenden Wochen geführten Gespräche über Alkohol, Energiesparen, Müll, nackte Menschen usw. waren dann auch noch mal recht herausfordernd und unterhaltsam. Aber sie waren altersbedingt eben auch schon möglich. Wäre das nicht der Fall gewesen oder er noch deutlich jünger (unter 10 Jahre), hätten - und haben wir zuvor auch - schlicht und ergreifend auf das Festival verzichtet.
Wo ist mein Gesicht, das erste, das vor allen Spiegeln?
Jenes, das ich war, bevor ein Spiegelbild die Oberhand gewann.

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Re: Kleinkinderverbot

Beitrag von Caragon » 29. Aug 2017, 11:15

Hi zusammen,

bislang habe ich den Thread hier nur gelesen, möchte nun aber auch was dazu schreiben.

Das Ganze ist mit Sicherheit kein einfaches Thema und hängt maßgeblich von der Eigenverantwortung der Erziehungsberchtigten ab.

Ich hatte dieses Jahr meine zwei Kids (beide 10) auch für 5 Std. auf dem Breeze zu Besuch. Tagsüber!
Für mich war von vorne herein klar:
- Gehörschutz ist Pflicht ! ohne wenn und aber !
- die Kids sollten nicht all zu lange da sein,..weil das zum einen nämlich auch sehr anstrengend sein kann, und da man auch nie wieß, wie die Eindrücke so eines Events auf die Kinder wirkt. Bei manchen Gestalten,...können Kinder schon auch sowas wie Angst bekommen.
- Die Besuchszeit,...auf Tagsüber legen!
- wir gehen mit den Kids nicht direkt vor die Bühnen (Lautsprecher) !

Bei den Infieldschleußen wurde ich übrigens von den Ordnern auf den Gehörschutz für die Kids, "gecheckt" !
Das fand ich gut!


Hier nun aber über ein Mindestalter zu diskutieren, halt ich für überzogen.
Ein jeder hat dazu eine eigene Meinung. Und es gibt eben auch ein Jugendschutzgesetz, an welches sich ein VA halten muss.
Ich kann es persönlich, auch nicht nachvollziehen wie man ein Kind, welches erst ein paar Monate Alt ist, auf solch ein Event mitnimmt. Hatte ich am Samstag selbst gesehen.
Aber wie gesagt,... das ist vor allem die "Eigenverantwortung" der Erziehungsberechtigten!

Ich lese hier jedoch in gewissen Absätzen heraus, dass sich wohl der eine oder andere von Kindern gestört fühlt. Ist das so? Was haben diese Personen denn für grundsätzliche Probleme mit Kindern ? Haben die Kinder, diese "betroffenen" Personen denn direkt gestört, einen Nachteil verschafft oder was auch immer?

Bevor man hier darüber diskutiert, dass Kinder unter 14 Jahren keinen Zutritt zum Festival haben sollten, sollte man sich über gaaaaz andere Personen Gedanken machen, diesen den Zutritt zum Festival zu verwehren.

z.B. solchen Leuten, denen es nicht möglich ist,...ihren Zeltplatz wenigstens einiger Maßen sauber zu halten. Ich hatte schon Donnerstags auf dem Weg zum Infield Camps gesehen,...IIiiiigitigit. Wie weit muss man sein,..um in solch einer Müllhalde zu "leben/wohnen" ?
Oder solche Leute,...die zw. zwei geparkte Autos auf dem GC gekackt haben (die Beschwerde dazu hab ich selbst mitbekommen). Sowas ist,...ohne Worte !
Oder solche Typen, die wohl in den Gemeinschaftsduschen Fotos von Frauen, über die Kabinen hinweg, machten. Ein NoGo!
Oder die Leute, die ganze Wohnzimmereinrichtungen am Sonntag Vormittag auf dem Camp zurück lassen!

Solche Typen / Leute - Chaoten....machen so ein Festival kaputt, oder sorgen für immer teurer werdende Tickets,.......nicht aber die Kinder !

Da wäre ein Thread mit dem Titel "Chaotenverbot",...sinnvoller.
Nicht falsch verstehen,....auch ich halte es für nicht sinnvoll, zu kleine Kinder mit auf so ein Event zu nehmen,...
Aber für mich ist das ein,...nebensächliches Thema. Da gibt es viieeel Wichtigeres





Gruß

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Re: Kleinkinderverbot

Beitrag von Anvar666 » 29. Aug 2017, 14:21

Word!

Sehr gut geschrieben. :)
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Re: Kleinkinderverbot

Beitrag von Burger » 29. Aug 2017, 16:17

Sehr guter Post, Caragon.

Noch ein bisschen nachgewürzt: Ich war vor dem Summer Breeze mit Frau und Tochter auf einem Festival in der Lüneburger Heide (mit Pixies, Johnossi, The Notwist..) , welches extra auch auf die Familie zugeschnitten war. Gutes Marketingkonzept, gelungenes Festival.

Das Summer Breeze bietet ja in Ansätzen mit dem Green Camping und einigen musikalischen Beiträgen (Randale, Megadeth :wink: ) auch für Familien Anreize, gemeinsam anzureisen.

Persönliche Meinung: Finde ich gut. Regeln für Pflicht-Hörschutz, Uhrzeitenregelungen (Zähneputzen, Pullern und ab ins Bett), und Ähnliches kann man ja aufstellen. Also mich haben die Kinder nicht genervt. Und wie Mallorca haben sich auch eher einige Besoffene aufgeführt.

Und die Aussage :"Die Anzahl der Festivaltouristen samt Kindern am Samstag war gigantisch und hätte definitiv vermieden werden können" kann ich nicht nachvollziehen. Was ist gigantisch und wie/warum/was/wo soll man das vermeiden müssen.

P.S. Seine Kinder ein bisschen an Slayer/Sepultura ranzuführen, anstatt mit Bibi und Tina und Rolf Zukowski, ist kein Fehler

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Re: Kleinkinderverbot

Beitrag von Caragon » 29. Aug 2017, 17:30

Hi Burger,

ich habe die "Menge" an Festivaltouristen am Samtsag auch festgestellt,...als ich meine Kids wieder Richtung Heimat gebracht habe.
Aber das wurde hier schon richtig erwähnt.
Das sind Anwohner aus Illenschwang, Obermichelbach oder Sinnbronn. Die dürfen da wohl kostenlos aufs Konzert kommen.
Und das halte ich auch für gut und wichtig!
Denn letzten Endes müssen sie uns und vor allem den Lärm, für die 5 Tage ertragen und tollerieren.
Dazu ist das doch eine prima Gelegenheit, wenn Sie mal sehen können wie das auf dem Breeze so ist, und können evtl. Skepsis gegenüber dunkel und düster gekleideten Menschen,...ablegen.

Und im Bezug auf Kids,...
Ich sage: einen schlechten Eindruck, vermitteln viel eher die schon angesprochenen Chaoten, auf die Besucher der Dörfer,...als "unsere" Kinder !!!
Und ich will jetzt nicht philosophieren, was passieren kann, ...wenn es den Einwohnern rund ums Festival (auch den Landwirten, welchen die Campflachen gehören) mit uns zu doof wird,...weil sich einige von "uns" total daneben benehmen!

Ich kann mich auch nicht erinnern, dass die "Touristen" samt Kinder, mir oder jemand anderem, irgend etwas weg genommen hätten, oder uns in irgend einer Weiße gestört hätten. Von daher,...verstehe ich wie Du auch nicht, was daran störend war.

und zum Thema Touristen ein Beispiel:
Da gab es bei uns auf dem CG z.B: zwei Mädels,...das waren echte Touristinnen,...die kannten keine einzige Band,...haben sich mit der Running Order nicht auseinander gesetzt, in nichts reingehört und fanden den harten Metal nicht gut,...wünschten sich bei unseren Nachbarn auch dass die mal HipHop o.ä. laufen lassen,... 8O
Das nenne ich echte Festivaltouristen,...wo ich mich viiieeel eher frage: Was wollen die denn hier??,...als dass ich das bei Kindern hinterfrage deren Eltern Festivalgänger sind!


Gruß

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Re: Kleinkinderverbot

Beitrag von knoxchen » 1. Sep 2017, 01:51

Caragon hat geschrieben:
29. Aug 2017, 11:15
Hi zusammen,

bislang habe ich den Thread hier nur gelesen, möchte nun aber auch was dazu schreiben.

Das Ganze ist mit Sicherheit kein einfaches Thema und hängt maßgeblich von der Eigenverantwortung der Erziehungsberchtigten ab.

Ich hatte dieses Jahr meine zwei Kids (beide 10) auch für 5 Std. auf dem Breeze zu Besuch. Tagsüber!
Für mich war von vorne herein klar:
- Gehörschutz ist Pflicht ! ohne wenn und aber !
- die Kids sollten nicht all zu lange da sein,..weil das zum einen nämlich auch sehr anstrengend sein kann, und da man auch nie wieß, wie die Eindrücke so eines Events auf die Kinder wirkt. Bei manchen Gestalten,...können Kinder schon auch sowas wie Angst bekommen.
- Die Besuchszeit,...auf Tagsüber legen!
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Bei den Infieldschleußen wurde ich übrigens von den Ordnern auf den Gehörschutz für die Kids, "gecheckt" !
Das fand ich gut!


Hier nun aber über ein Mindestalter zu diskutieren, halt ich für überzogen.
Ein jeder hat dazu eine eigene Meinung. Und es gibt eben auch ein Jugendschutzgesetz, an welches sich ein VA halten muss.
Ich kann es persönlich, auch nicht nachvollziehen wie man ein Kind, welches erst ein paar Monate Alt ist, auf solch ein Event mitnimmt. Hatte ich am Samstag selbst gesehen.
Aber wie gesagt,... das ist vor allem die "Eigenverantwortung" der Erziehungsberechtigten!

Ich lese hier jedoch in gewissen Absätzen heraus, dass sich wohl der eine oder andere von Kindern gestört fühlt. Ist das so? Was haben diese Personen denn für grundsätzliche Probleme mit Kindern ? Haben die Kinder, diese "betroffenen" Personen denn direkt gestört, einen Nachteil verschafft oder was auch immer?

Bevor man hier darüber diskutiert, dass Kinder unter 14 Jahren keinen Zutritt zum Festival haben sollten, sollte man sich über gaaaaz andere Personen Gedanken machen, diesen den Zutritt zum Festival zu verwehren.

z.B. solchen Leuten, denen es nicht möglich ist,...ihren Zeltplatz wenigstens einiger Maßen sauber zu halten. Ich hatte schon Donnerstags auf dem Weg zum Infield Camps gesehen,...IIiiiigitigit. Wie weit muss man sein,..um in solch einer Müllhalde zu "leben/wohnen" ?
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Oder solche Typen, die wohl in den Gemeinschaftsduschen Fotos von Frauen, über die Kabinen hinweg, machten. Ein NoGo!
Oder die Leute, die ganze Wohnzimmereinrichtungen am Sonntag Vormittag auf dem Camp zurück lassen!

Solche Typen / Leute - Chaoten....machen so ein Festival kaputt, oder sorgen für immer teurer werdende Tickets,.......nicht aber die Kinder !

Da wäre ein Thread mit dem Titel "Chaotenverbot",...sinnvoller.
Nicht falsch verstehen,....auch ich halte es für nicht sinnvoll, zu kleine Kinder mit auf so ein Event zu nehmen,...
Aber für mich ist das ein,...nebensächliches Thema. Da gibt es viieeel Wichtigeres





Gruß
Du hast doch selber genug Gründe aufgezählt warum Kleinkinder weder auf dem Infield erst recht nicht auf dem campground etwas zu Suchen haben!!!!

Ich habe 3 Kinder ,der älteste ist 10 und der kommt nicht vor 14 mit auf ein Festival!
Vielleicht vergessen einige Eltern das die Kinder ihre Schutzbefohlenen sind ,oder das es ein Jugendschutzgesetzt gibt, oder aber auch ganz einfach das es ein METALfestival ist mit tausenden Menschen unter denen viele über die Strenge schlagen während dieser Zeit . Und das Kleinkinderaugen und Ohren Dinge wie Fäkalsprache, Titten,Schwänze, überall hinpissende zum teil aggressive, alkoholisierte Menschen und meist extrem Laute Musik mitbekommen und verarbeiten sollen kann ich nicht verstehen.
Und die Zahl derrer die sich nur hemmungslos besaufen will und Party hard feiern will, wird mit über den Jahren wachsender Besucherzahl nicht gleich weniger...proportional dazu aber die Anzahl von Kleinkindern, so scheint es mir.

Ich glaube die 5 Festivaltage kann man ohne seine Kinder genießen und feiern ,oder eben daheim bleiben wenn man sie nicht unterbringen kann .

Ich kann nur ans SB-Team den Hinweiß geben hier stärker zu kontrollieren denn nochmal: es ist nicht Silbereisens Schlagerwochenende mit 40000 gemütlichen Graukappen, Es ist ein Metalfestival , mit Lärm , Alkohol (Gras...) kotzen, hässlichen Nackten Männern , Üppigen Frauen...was weiß ich, soll ja auch so sein aber Kleinkinder gehören dort nicht hin .
Basta

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Re: Kleinkinderverbot

Beitrag von Caragon » 1. Sep 2017, 13:31

knoxchen hat geschrieben:
1. Sep 2017, 01:51


Du hast doch selber genug Gründe aufgezählt warum Kleinkinder weder auf dem Infield erst recht nicht auf dem campground etwas zu Suchen haben!!!!


Naja,...
ich Denke Du hast mein Fazit (Standing),....nicht wirklich gelesen :wink:

Gruß

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Dunkelgrau
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Re: Kleinkinderverbot

Beitrag von Dunkelgrau » 4. Sep 2017, 15:18

Um die Diskussion mal ein bisschen zu versachlichen, hier mal eine grobe Definiton von Kindern:

0-1 Jahr = Säugling
1-3 Jahre = Kleinkind
3-13 Jahre = Kind
13-18 Jahre = Jugendlicher
18-21 Jahre = Heranwachsender
ab 21 Jahre = Erwachsener

Bei sechs-, acht- oder zehnjährigen von Kleinkindern zu sprechen ist dementsprechend schlichtweg falsch. Wie schon von einigen hier geschrieben, sollte man tatsächlich die jeweilige Reife des Kindes berücksichtigen, den körperlichen und geistigen Schutz sicherstellen und es insgesamt mit dem Aufenthalt (zeitlich) nicht übertreiben.
Das Argument mit den schrecklichen Metallern möchte ich hier nicht gelten lassen. Denn auf Volksfesten, Kirmessen, Weihnachtsmärkten usw. gibt es auch immer wieder betrunkene und/oder aggressive Leute die auf Kinder keine Rücksicht nehmen. Dürfen Familien die dann auch nicht mehr besuchen? 8O
Wo ist mein Gesicht, das erste, das vor allen Spiegeln?
Jenes, das ich war, bevor ein Spiegelbild die Oberhand gewann.

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