Ticketpreisentwicklung

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Ticketpreisentwicklung

Beitrag von PerAspera.. » 21. Aug 2019, 13:26

Hab gestern mein Souvenierticket 2020 bekommen und war über den regulär aufgedruckten Preis von 149 EUR schon ein bisschen erstaunt. Dieses Jahr war der reguläre Preis ja noch 133 EUR. Das ist ne Steigerung um über 12% bzw. 16 EUR. Ganz schön heftig. Im Vorjahr von 129 EUR auf 133 EUR fand ich human. Wenn das so weitergeht sind wir in drei Jahren bei 200 EUR :o
Betrifft mich ja 2020 nicht direkt da ich ja noch den Club666-Vorteilspreis habe, aber die Preisentwicklung in so kurzer Zeit ist schon immens. Bin gespannt was es für einen Headliner nächstes Jahr gibt. Dieses Jahr war es ja bei Bullet for my Valentine gefühlt so leer wie noch nie. Schade wenn dann für solche Bands das Geld verprasst wird. :(
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ROMAN
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Re: Ticketpreisentwicklung

Beitrag von ROMAN » 21. Aug 2019, 14:05

Wir hoffen, dass die Leute bei den niedrigeren Preisstufen zuschlagen.
Es gibt kein Jahr in dem die Kosten nicht steigen, das ist leider so.

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Kirsti
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Re: Ticketpreisentwicklung

Beitrag von Kirsti » 21. Aug 2019, 19:33

Auch wenn ich mich jetzt unbeliebt mache, aber ich zahle lieber 20 Euro mehr und habe dafuer guten Service (kaum Warteschlangen, saubere Klos) und guten Sound. Die Bandauswahl fand ich ok, es waren auch fuer mich uninteressante Bands dabei, aber fuer ueber 12 Stunden am Tag Bands anhören bin ich eh zu alt. Jedes Jahr entdecke ich neue fuer mich interessante Bands, und dass immerhin seit 16 Jahren. Wenn ich an 2003 denke, wo die Dixies in unserer Ecke unbenutzbar waren und wir entweder ueber den Zaun kletterten oder ueber den Campingplatzausgang in den Wald liefen, oder an manche Jahre, wo ich Bands in der Warteschlange vor der Kontrolle zum Infield verpasst habe, sehe ich die Preiserhöhungen gelassen.

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Re: Ticketpreisentwicklung

Beitrag von baitalaoulouz » 21. Aug 2019, 21:33

Die Ticketpreiserhöhungen werden ja gerne mit steigenden Kosten begründet. Es gibt aber zwei Arten von steigenden Kosten, die einen sind inflationsbedingt, die anderen, ziemlich sicher die weitaus bedeutenderen, sind der offenbar steigenden Nachfrage nach Luxus geschuldet. Das bedeutet, dass wir zwar jedes Jahr mehr Luxus haben (Spültoiletten, Duschcenter, grössere Stages, Schlafzelte, Abfallentsorgung etc.), dies aber eben seinen Preis hat. Irgendwann kostet die Sause dann ein paar hundert Euro, dafür bekommt man aber mehr oder weniger Wellnessurlaub. Das werden dann wohl die meisten gutheissen und bezahlen, die anderen wenden sich wieder einem kleineren Festival zu. Das ist der Lauf der Dinge.
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Re: Ticketpreisentwicklung

Beitrag von Drogja » 21. Aug 2019, 22:12

In diesem Zusammenhang würde mich mal interessieren, was so im Schnitt für die Bands drauf geht. Verlangen die inzwischen mehr, um wegfallende CD-Verkäufe zukompensieren? Oder verlangen vielleicht die Bauern mehr für den Acker? :lol:

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Re: Ticketpreisentwicklung

Beitrag von Obse » 22. Aug 2019, 07:48

Drogja hat geschrieben:
21. Aug 2019, 22:12
In diesem Zusammenhang würde mich mal interessieren, was so im Schnitt für die Bands drauf geht. Verlangen die inzwischen mehr, um wegfallende CD-Verkäufe zukompensieren?
So sieht es aus. Durch die immer weniger werdenden CD Verkäufe müssen die Bands eben über (mehr) Auftritte bzw über höhere Gagen das Ganze ausgleichen

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Re: Ticketpreisentwicklung

Beitrag von Angrist » 22. Aug 2019, 10:14

baitalaoulouz hat geschrieben:
21. Aug 2019, 21:33
Die Ticketpreiserhöhungen werden ja gerne mit steigenden Kosten begründet. Es gibt aber zwei Arten von steigenden Kosten, die einen sind inflationsbedingt, die anderen, ziemlich sicher die weitaus bedeutenderen, sind der offenbar steigenden Nachfrage nach Luxus geschuldet. Das bedeutet, dass wir zwar jedes Jahr mehr Luxus haben (Spültoiletten, Duschcenter, grössere Stages, Schlafzelte, Abfallentsorgung etc.), dies aber eben seinen Preis hat. Irgendwann kostet die Sause dann ein paar hundert Euro, dafür bekommt man aber mehr oder weniger Wellnessurlaub. Das werden dann wohl die meisten gutheissen und bezahlen, die anderen wenden sich wieder einem kleineren Festival zu. Das ist der Lauf der Dinge.
wer 50% des Hellfestes verlangt beim Ticketpreis sollte dann eben langsam auch mal bei den Bands abliefern

@Drogja,
arbeite bei nem kleinen Festival und kann nur sagen dass kleinere Bands von den Preisen nicht so arg gestiegen sind.
Sobald du aber eben etwas haben willst,dass man kennt und das auch schon ein paar Jahre dabei ist, wird es teuer.


Und die ganz großen schauen eh nur noch wo sie einen Blankoscheck kriegen.
Früher war es eben so, sagen wir in den 90ern, da wusste Maiden/Metallica, dass wenn sie nicht auf dem Grasspop/Wacken etc spielen, sich diese eben einen anderen großen Namen holen.

Denn es gab eben einfach mehr große Bands.

Heute wissen Metallica, Maiden und co, dass es nur noch so 5-10 ganz große Namen im Metal gibt und schauen eben einfach rum wo es die meiste Kohle gibt.

Und Rammstein lassen sich Festivalauftritte ja quasi vergolden

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HerrLampe
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Re: Ticketpreisentwicklung

Beitrag von HerrLampe » 22. Aug 2019, 13:36

Angrist hat geschrieben:
22. Aug 2019, 10:14

wer 50% des Hellfestes verlangt beim Ticketpreis sollte dann eben langsam auch mal bei den Bands abliefern
Äpfel, Birnen und so, ne?!

Und wenn man die oberste Zeile des jeweiligen Tages auf dem Hellfest streicht, sind wir doch quasi schon beim Breeze :wink:

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Re: Ticketpreisentwicklung

Beitrag von Drogja » 26. Aug 2019, 17:26

Noch eine Frage: Inwiefern lohnt es sich für die Festivalveranstalter mehrere Preisstufen einzuführen? Bin kein BWLer aber nimmt man dadurch nicht letztlich weniger Geld ein bzw. schiebt die "fehlenden" Einnahmen auf die Leute ab, die erst später eine Karte kaufen können/wollen (Vorsicht Verschwörung)?

Oder ist hier die Planungssicherheit durch eine hohe Anzahl an frühzeitig verkaufen Tickets das Ziel?

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HerrLampe
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Re: Ticketpreisentwicklung

Beitrag von HerrLampe » 26. Aug 2019, 23:00

Drogja hat geschrieben:
26. Aug 2019, 17:26
Oder ist hier die Planungssicherheit durch eine hohe Anzahl an frühzeitig verkaufen Tickets das Ziel?
Das ist in jedem Fall das, wo du als Veranstalter hin willst - möglichst früh eine relevante Zahl Tickets verkaufen, alleine schon, um zustzliche Liquidität zu generieren (ohne jetzt den hauch einer Ahnung der finaziellen Strukturen des Breeze zu haben)

Darüber hinaus würde ich auch nicht, wie hier bereits getan, aus der Perspektive "uhhh, später is aber teuer" denken, sondern umgekehrt: "uiii, früh ist aber günstig". Ich denke, so wird eher ein Schuh draus.

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Re: Ticketpreisentwicklung

Beitrag von glas » 27. Aug 2019, 12:19

Was ich in dem Zusammenhang seit es das Early Bird Angebot gibt IMMER vermisst habe ist eine Vorschau der Bands für das nächste Jahr auf den Leinwänden zu sehen. Das hat auch immer was ausgemacht. Vielleicht ließen sich da ein paar Namen schon veröffentlichen, von Bands die zB wegen neuem Album, wie bei Insomnium, eh kommen werden ?

Das Risiko schwappt zu den Fans über - will ich ein Ticket blind kaufen und mir Urlaub freihalten? Bei Wacken sage ich mir nein, beim Breeze sehe ich die 30 Euro die ich mir spare, ich fahre ja doch wieder.. :D
Preislich finde ich es noch okay. Da gibt es andere Festivals, die sind mittlerweile im Verhältnis ziemlich teuer geworden. Wolfszeit kostet mittlerweile auch 100 €.
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yourmomskidney hat geschrieben: Bist du politisch wirklich so drauf wie du drauf bist weil du es MEINST oder hast du zum Beispiel nur was gegen Juden weil Varg Vikernes es so sieht und du möglichst Black Metal sein willst?

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Re: Ticketpreisentwicklung

Beitrag von PISSY_666 » 29. Aug 2019, 17:03

Zum Thema Preise: Der ganze Spaß muss halt auch finanziert sein, ein gewisses Risiko, dass ein Jahr aus welchen Gründen auch immer, finanziell katastrophal läuft hat man auch.
Die 133€ waren insgesamt fair, wenn auch nicht super billig. 149€ finde ich fast bissl zu viel. Sind immerhin mehr als 10% Preiserhöhung. Auch wenn die Einkaufspreise für das SB (Bands, Personal, Technik, Sicherheit,...) wohl tatsächlich ständig steigen, finde ich das etwas too much, die wenigsten werden hier jedes Jahr 10% mehr Gehalt bekommen.

Dazu sollte man halt noch folgendes bedenken.
Das Breeze macht macht eines recht geschickt um die Preise nicht noch weiter ansteigen zu lassen, indem noch einiges an Zusatzleistungen angeboten wird. Parkticket, Dienstagsanreise, Flächen und Dixi Reservierung sind Dienstleistungen, die keiner nehmen muss, viele aber dennoch in Anspruch nehmen. Für die meisten kostet das Festival daher vermutlich in Zukunft eher 175€. Immerhin kann man wählen diese zusätzlichen Angebote anzunehmen oder nicht, andere Festivals erhöhen ihre Preise einfach mal so um 30€.
Wenn man bedenkt, dass wenn (angenommen) 50% der Besucher (40,000) den Dienstags-10er bezahlen, sind das mal schnelle 200,000€ zusätzlicher Umsatz. Abzüglich der Kosten und der Steuer bleibt da vermutlich immer noch ein netter Profit übrig.

Eintrittspreise sind aber dennoch ok für das Gebotene. Und das Festival verbessert sich auch mit jedem Jahr.

Wo das Ende der Fahnenstange (zumindest für die nächsten paar Jahre) erreicht sein muss ist allerdings der Bierpreis im Infield. 4€ für 0,4l ist wohl leider Standard aber dennoch ein recht unschöner Tarif. Noch unschöner finde ich die Preise für nicht alkoholische Getränke (außer Wasser).

Dennoch für mich das einzige Festival von den Größeren, das ich besuchen werde, das Gesamtpaket passt für mich auch wenn der Preis ständig steigt.
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Drogja
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Re: Ticketpreisentwicklung

Beitrag von Drogja » 29. Aug 2019, 18:46

HerrLampe hat geschrieben:
26. Aug 2019, 23:00


Darüber hinaus würde ich auch nicht, wie hier bereits getan, aus der Perspektive "uhhh, später is aber teuer" denken, sondern umgekehrt: "uiii, früh ist aber günstig". Ich denke, so wird eher ein Schuh draus.
Stimmt schon. Wollte mir auch bereits ein Ticket inkl. Green Camping sichern. Nur leider habe ich das Problem, dass die Leute mit denen ich immer hinfahre noch nicht wissen, ob sie können/wollen. Am Ende steh ich dann als einziger mit GC-Ticket da. :D

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Re: Ticketpreisentwicklung

Beitrag von kaesebroetchen » 29. Aug 2019, 21:34

Drogja hat geschrieben:
29. Aug 2019, 18:46
HerrLampe hat geschrieben:
26. Aug 2019, 23:00


Darüber hinaus würde ich auch nicht, wie hier bereits getan, aus der Perspektive "uhhh, später is aber teuer" denken, sondern umgekehrt: "uiii, früh ist aber günstig". Ich denke, so wird eher ein Schuh draus.
Stimmt schon. Wollte mir auch bereits ein Ticket inkl. Green Camping sichern. Nur leider habe ich das Problem, dass die Leute mit denen ich immer hinfahre noch nicht wissen, ob sie können/wollen. Am Ende steh ich dann als einziger mit GC-Ticket da. :D
Ich kaufe mir auch eins, dann sind wir schon zwei. :wink:

Was den Preis betrifft finde ich persönlich 149€ für 4 Tage Camping + Bands immer noch vertretbar. Konzerte kosten mittlerweile auch 30-40€, das hat man doch locker wieder raus. Ich versuche dafür nächstes Jahr weniger Geld für Essen auszugeben. :roll:

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Obse
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Re: Ticketpreisentwicklung

Beitrag von Obse » 30. Aug 2019, 07:45

kaesebroetchen hat geschrieben:
29. Aug 2019, 21:34
Ich versuche dafür nächstes Jahr weniger Geld für Essen auszugeben. :roll:
So wird es bei mir auch rauslaufen :D

Von mir aus können auch 20% weniger Bands spielen. Dann muss man den Ticketpreis auch nicht gleich wieder nach oben anpassen :wink:

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Re: Ticketpreisentwicklung

Beitrag von Diezweilustigendrei » 30. Aug 2019, 10:29

Grundsätzlich stimme ich Dir voll und ganz zu, 20% weniger Bands (ggf eine Bühne weniger, Konzerte die nicht schon vor 12:00 anfangen,..) wären kein Beinbruch, vor allem wenn man damit die Kosten stabil halten, bzw. sogar senken könnte.

Ich wage es aber mal zu behaupten, dass die Reduzierung der Anzahl von auftretenden Bands nicht zwangsläufig dazu beitragen würde, die Kosten stabil zu halten bzw. sogar zu senken.
Es traten ca. 60 Bands auf der Ficken Stage bzw. der Wera Stage auf. Hier könnte ich mir sehr gut vorstellen, dass die Gagen der auftretenden Acts zumindest bei einigen vom Sponsor mitgetragen werden, die Gagen der Bands aus den Label Matinees (Rising Nemesis und Lifeforce oder so ähnlich?) hat auch ziemlich sicher nicht das Breeze gezahlt, da haben die Labels vermutlich eher noch was ans Breeze gezahlt um ihre Bands promoten zu dürfen. Auf diesen Bühnen spielen ohnehin insgesamt Bands deren Kosten nur einen kleinen Teil im Summer-Breeze Gesamtbudget ausmachen dürften. Wenn man da welche streicht hat das also kaum einen Einfluss auf die Ticketpreise meiner Meinung nach.

Bedeutet also unter Umständen, dass das Breeze mehr Geld einnimmt (Ergo die Kosten sogar niedriger werden) wenn es mehr Bühnen und mehr Bands gibt. Ist alles spekulativ, ich habe keine Insiderkenntnisse oder ähnliches, glaube aber, dass diese Theorie schon plausibel ist.

Funktionieren würde lediglich weniger mittlere und große Kapellen zu holen, die richtig gute Gagen bekommen. Sind wir ehrlich; das wird nicht passieren, da das Festival sich sicher nicht absichtlich verkleinern wird und die großen Bands immer noch der Grund für viele Besucher sind zu kommen.

Ich glaube daher, dass man die Preisanstiege leider akzeptieren muss, allerdings sollte das ganze schon noch in einem moderaten Rahmen bleiben. Regelmäßige Preisanstiege um 10 % und mehr werden viele sicher nicht akzeptieren.

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Re: Ticketpreisentwicklung

Beitrag von ROMAN » 2. Sep 2019, 15:39

Diezweilustigendrei hat geschrieben:
30. Aug 2019, 10:29
Grundsätzlich stimme ich Dir voll und ganz zu, 20% weniger Bands (ggf eine Bühne weniger, Konzerte die nicht schon vor 12:00 anfangen,..) wären kein Beinbruch, vor allem wenn man damit die Kosten stabil halten, bzw. sogar senken könnte.

Ich wage es aber mal zu behaupten, dass die Reduzierung der Anzahl von auftretenden Bands nicht zwangsläufig dazu beitragen würde, die Kosten stabil zu halten bzw. sogar zu senken.
Es traten ca. 60 Bands auf der Ficken Stage bzw. der Wera Stage auf. Hier könnte ich mir sehr gut vorstellen, dass die Gagen der auftretenden Acts zumindest bei einigen vom Sponsor mitgetragen werden, die Gagen der Bands aus den Label Matinees (Rising Nemesis und Lifeforce oder so ähnlich?) hat auch ziemlich sicher nicht das Breeze gezahlt, da haben die Labels vermutlich eher noch was ans Breeze gezahlt um ihre Bands promoten zu dürfen. Auf diesen Bühnen spielen ohnehin insgesamt Bands deren Kosten nur einen kleinen Teil im Summer-Breeze Gesamtbudget ausmachen dürften. Wenn man da welche streicht hat das also kaum einen Einfluss auf die Ticketpreise meiner Meinung nach.

Bedeutet also unter Umständen, dass das Breeze mehr Geld einnimmt (Ergo die Kosten sogar niedriger werden) wenn es mehr Bühnen und mehr Bands gibt. Ist alles spekulativ, ich habe keine Insiderkenntnisse oder ähnliches, glaube aber, dass diese Theorie schon plausibel ist.

Funktionieren würde lediglich weniger mittlere und große Kapellen zu holen, die richtig gute Gagen bekommen. Sind wir ehrlich; das wird nicht passieren, da das Festival sich sicher nicht absichtlich verkleinern wird und die großen Bands immer noch der Grund für viele Besucher sind zu kommen.

Ich glaube daher, dass man die Preisanstiege leider akzeptieren muss, allerdings sollte das ganze schon noch in einem moderaten Rahmen bleiben. Regelmäßige Preisanstiege um 10 % und mehr werden viele sicher nicht akzeptieren.
Kurzer Einwand:
Es gibt beim Summer Breeze keine Pay to play. Das wird es auch nie geben.
Auftritte beim Summer Breeze sind nicht käuflich, auch nicht für Labels.
Mehr Bands bedeutet immer mehr Kosten im Bandbudget.

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Re: Ticketpreisentwicklung

Beitrag von Dunarii » 5. Sep 2019, 10:03

Ein interessanter Beitrag von buissnes Insider über steigende Festival preise https://www.businessinsider.de/wack ... den-2019-9

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Re: Ticketpreisentwicklung

Beitrag von Zwergbär » 6. Sep 2019, 15:02

Wenn ich den Schnick-Schnack um das Festival wie bei Wacken anschaue, wundert´s mich nicht das es immer teurer wird. Aber da muss ja das Breeze nicht aufspringen.

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Re: Ticketpreisentwicklung

Beitrag von Jodionline » 6. Sep 2019, 15:58

Bis auf die meiner Meinung nach sinnvollen Wasserstellen brauche ich diesen ganzen Schnick Schnack überhaupt nicht. Ging vor 25 Jahren auch alles ohne und wir hatten deswegen nicht weniger Spaß. Man muss ja bald befürchten in eine Wellness-Oase zu gehen :wink: :lol:

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Re: Ticketpreisentwicklung

Beitrag von christus922 » 10. Sep 2019, 12:19

Kurzer Einwand:
Es gibt beim SUMMER BREEZE keine Pay to play. Das wird es auch nie geben.
Auftritte beim SUMMER BREEZE sind nicht käuflich, auch nicht für Labels.
Mehr Bands bedeutet immer mehr Kosten im Bandbudget.
als Musiker muss ich sagen: sehr sympathisch das in der Klarheit zu hören. Vor allem da das (auch auf Umwegen) doch vermehrt Verbreitung findet.
Auf dass der Boden sich vergifte
und ein neues Steingeschwür
aus ihm wachsen, blühen möge,
eh das Grün den Grund berührt.
Auf dass diese Fiktion von Leben
ewig in den Köpfen thront,
und den Menschen für sein Werk
mit kargem Grau im Grau belohnt.

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