BEYOND THE BLACK

Diskutiert hier über die Bands 2016! Talk about the Bands 2016!

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ROMAN
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BEYOND THE BLACK

Beitrag von ROMAN » 18. Dez 2015, 00:05

Diese Band sollte mittlerweile an keinem mehr vorbeigegangen sein. Wer startet denn schon in die Bandkarriere mit einem Supportslot auf einer Tour mit Saxon? Wer kündigt eine Tournee mit den Legenden von The Scorpions an? Darauf gibt es eine Antwort: BEYOND THE BLACK
Und um auf den Punkt zu bringen, was hier mit all den Superlativen gesagt werden will: Das SUMMER BREEZE bekommt auch Besuch von BEYOND THE BLACK! Das wird großartig. Female Fronted Metal mit Gespür für große Melodien, die über präzise Gitarren, Jennifer Habens Stimme oder Michael Hausers Keys transportiert werden. Metal- und Rocksongs sind für BEYOND THE BLACK eine Ausdrucksform, die durch alle Gefühlswelten eines Lebens führen kann. Ihr seid alle herzlich eingeladen euch von „Songs Of Love And Death“ in den Bann ziehen zu lassen.

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AkumaAfterglow
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Re: BEYOND THE BLACK

Beitrag von AkumaAfterglow » 18. Dez 2015, 00:12

Nein zu Castingbands, die keinen einzigen ihrer Songs selbst geschrieben haben.

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Cpt.Crunch
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Re: BEYOND THE BLACK

Beitrag von Cpt.Crunch » 18. Dez 2015, 00:18

Nix für mich

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xxRest-In-PAINxx
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Re: BEYOND THE BLACK

Beitrag von xxRest-In-PAINxx » 18. Dez 2015, 00:49

Und schon geht das Gemecker los... Ist doch völlig egal, ob die Band die Songs nun selbst geschrieben hat oder nicht, das passiert im normalen Musikgeschäft ständig. Klar ist es im Metal Gewöhnungssache, aber das Ergebnis ist einfach so gut, dass man darüber als Fan von Symphonic Metal hinwegsehen sollte. Wenn man sich das Songwriting nicht zutraut ist es doch auch legitim, dass man sich jemanden sucht, der einem da weiter helfen kann. Tatsache ist, dass die Bandmitglieder allesamt hervorragende Musiker sind und darauf kommt es an! Hiermit verweise ich mal kurz an die Industrial Metal Band Cypecore von denen 2 Mitglieder auch hier bei Beyond The Black spielen.... Und wer dem ganzen dennoch nichts abgewinnen kann guck sich halt was anderes an oder geht saufen. Aber rumhaten und "Kommerz" brüllen bei einer Band die bisher 20.000 fans auf facebook hat.... Wäre Universal hier nur auf Geld aus, hätten sie ne Pop-Band draus gemacht oder Beyond The Black gar nicht erst unter Vertrag genommen.....

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Re: BEYOND THE BLACK

Beitrag von AkumaAfterglow » 18. Dez 2015, 00:52

Wenn du ein echter Fan wärst, würdest du Bands unterstützen, die ihre Musik selber schreiben. Und nicht solche, die ihre Songs von irgendwelchen Produzenten geschrieben werden.

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Re: BEYOND THE BLACK

Beitrag von xxRest-In-PAINxx » 18. Dez 2015, 01:26

AkumaAfterglow hat geschrieben:Wenn du ein echter Fan wärst, würdest du Bands unterstützen, die ihre Musik selber schreiben. Und nicht solche, die ihre Songs von irgendwelchen Produzenten geschrieben werden.
Ich glaube schon, das ich mich als Fan bezeichnen darf, wenn sich in meiner Musikbibliothek über 7000 rechtmäßig erworbene Musiktitel befinden (ja, das heißt ich habe dafür Geld ausgegeben und ich bin nicht gerade jemand, der viel Geld hat, so als Student), die zu so ca. 99,99% von Bands stammen, die ihre Musik selbst schreiben.... Im übrigen find ich es viel schlimmer, wenn man wie beispielsweise Manowar über 80 Euro für ein Konzertticket verlangt. Zum Vergleich: Bei Beyond The Black waren es 28€ +Special Guest: Masterplan.....

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Re: BEYOND THE BLACK

Beitrag von Alphawolf » 18. Dez 2015, 01:50

Schreiben kann die von mir aus der Osterhase, aber wenn man sich mal anschaut, wer an den Aufnahmen des Albums beteiligt war, findet man außer der Sängerin glaub ich keinen mehr vom Personal da aufgelistet. Kann einem egal sein, kann man aber auch richtig scheiße und billig finden.

Scheiße und billig find ich übrigens tatsächlich schon die Musik. Viel zu platt, zu viel Plastik. Find die ganz schlimm. Auch wenn ich dazu sagen muss, dass ich dieses Jahr beim Rockavaria zufällig an sie hingelaufen bin, und live war das verhältnismäßig anständig. Nichts, was ich ein zweites Mal brauch, aber auch nichts, wo ich Ohrenbluten bekommen hab.

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Re: BEYOND THE BLACK

Beitrag von xxRest-In-PAINxx » 18. Dez 2015, 03:23

Ob einem die Musik an sich gefällt ist ja wieder ein anderes Thema. Wer kein Bock auf Beyond The Black hat guckt sie sich halt einfach nicht an. Wird schon irgendwas anderes auf den anderen Bühnen laufen und wenn nicht dann halt nicht, dann kann man vielleicht ausschlafen, einkaufen, duschen oder was auch immer tun. Ich geh eh davon aus, dass sie entweder früh mittags auf der Main/Pain Stage oder wenn am Abend, dann sicherlich im Zelt spielen werden. Ich würde auch um 11 vor der Bühne stehen um sie zu sehen, falls es mich 2016 zum Breeze ziehen sollte. Macht ihr, was ihr wollt, aber zeigt wenigstens Toleranz und werdet nicht gleich unfreundlich wenn jemand Beyond The Black auf'm Campground hört. Es heißt ja schließlich immer, dass wir Metaller ach so tolerant wären....

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Re: BEYOND THE BLACK

Beitrag von H_C_L » 18. Dez 2015, 07:02

Ich find sowas auch scheiße und tue es auch kund. Mir ralle ob ich dabei als unfreundlich empfunden werde. Immer dieses Einfordern von Toleranz um gleich jegliche Diskussion/Meinungsäußerung abzuwürgen...
Keine Ahnung wer das Gerücht erfunden hat, Metaller wären tolerant. Hab ich jedenfalls nie so empfunden. :mrgreen:

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Re: BEYOND THE BLACK

Beitrag von Revolvermann » 18. Dez 2015, 07:39

mainstreamradiotauglicher Sch...ß halt. Aber: Ich toleriere (und ignoriere) diese Band. Bin halt so ein toleranter (und ignoranter) Metaller. :mrgreen:

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Re: BEYOND THE BLACK

Beitrag von WarmaschineAtWar » 18. Dez 2015, 08:05

Pause!
AkumaAfterglow hat geschrieben:Nein zu Castingbands, die keinen einzigen ihrer Songs selbst geschrieben haben.
Seh ich genauso.
Wenigstens hat die Band eine hübsche Sängerin und somit was fürs Auge. Ansonsten brauch ich nicht, will ich nicht.

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Re: BEYOND THE BLACK

Beitrag von Jodionline » 18. Dez 2015, 08:06

Revolvermann hat geschrieben:mainstreamradiotauglicher Sch...ß halt. Aber: Ich toleriere (und ignoriere) diese Band. Bin halt so ein toleranter (und ignoranter) Metaller. :mrgreen:
Da schließe ich mich mal an. :twisted:

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Re: BEYOND THE BLACK

Beitrag von Burger » 18. Dez 2015, 09:25

Hab mir ein paar Lieder reingezogen. Hat mein Interesse nicht besonders geweckt. Harmlos. Tut nicht weh. Und was nicht weh tut ist nix für mich.

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Defekt
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Re: BEYOND THE BLACK

Beitrag von Defekt » 18. Dez 2015, 12:25

Uff...Das Empfinden von Musik ist rein subjektiv und dennoch entsteht bei mir mit dem näheren Beleuchten des Hintergrunds der Entstehung der Musik auch eine emotionale Abhängigkeit dazu. (Positiv wie negativ)
Jegliche Musik steht erstmal für sich (Egal ob von Beyond the black oder irgendeiner anderen Band), egal ob gecastet oder nicht, selber geschrieben etc.
Musikalisch empfinde ich das auch keineswegs schlecht, hat Druck, ist ordentlich produziert usw., aber jegliche Authentizität geht mit dem näheren Beleuchtend es Entstehungsprozesses dieser Band verloren.
Hier liegt keine Emotionalität für die Musik vor, sondern nur der kommerzielle Ausschlachtungsgedanke, wofür dieses Produkt auch hergestellt wurde.
Wenn es jemand dennoch als gut empfindet bzw. die Musik mag, dann ist das kein Ding, für mich jedoch ist der bittere Beigeschmack des Hintergrunds dieser Band Anlass genug mich davon zu distanzieren und jegliche Unterstützung für diese Form der Vermarktung einzustellen.

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Re: BEYOND THE BLACK

Beitrag von AkumaAfterglow » 18. Dez 2015, 15:35

Schlecht ist das alles nicht, sagt auch garkeiner. Ist halt kalkuliert (u.A. das hübsche Mädel als Sängerin) und somit wertlos. Klar, kann dir letztlich egal sein, solange du mit dir selbst im Reinen bist. Aber egal ob Within Temptation, Nightwish, Epica oder sonst wer: Diese Bands mussten sich das alles über einen langen Zeitraum hinweg selbst hart erarbeiten, was Beyond The Black von Label, ihren Songwritern und der ganzen Wacken-Crew in den Arsch geschoben bekommen. Und damit werde ich nicht klarkommen, wobei ich froh bin, dass das so ist. Die Musik könnte noch so gut sein und ich würde das nicht unterstützen. Weil es einfach falsch ist. Und weil es genügend Bands da draußen gibt, die sehr viel Leidenschaft in ihre Musik stecken und trotzdem ohne Label, ohne Gigs etc. irgendwie über die Runden kommen müssen. Da kannst du mir hier noch so viele Storys über deine Musiksammlung erzählen, geht mir sonstwo vorbei. Weil ich mit reinen Konsumenten ("hauptsache ich find's geil blablabla") niemals konform gehen werde. Ob man diese Auffassung nun als "unfreundlich" oder nicht empfindet, ist mir schnurz. Für mich bist du (RestinPain) kein echter Fan, wenn du das unterstützt. Punkt aus.

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Re: BEYOND THE BLACK

Beitrag von xxRest-In-PAINxx » 18. Dez 2015, 18:37

Mich würde ja mal interessieren, wie du dann zu Saxon, Masterplan und den Scorpions stehst. Saxon hatte Beyond The Black als Vorband auf ihrer Tour und Masterplan waren wiederum die Vorband von Beyond The Black auf deren Tour. Die Scorpions haben Beyond The Black auf ihren kommenden Konzerten ebenfalls als Support. Verraten diese 3 Bands deshalb die Musikszene? Weil sie eine junge und immernoch relativ kleine deutsche Band unterstützen, die noch Lichjahre von der Größe von Nightwish oder Within Temptation entfernt ist und vermutlich auch nie diese Dimensionen erreichen wird? Besonders Saxon und die Scorpions sind Bands, die schon Ewigkeiten im Musikgeschäft dabei sind, ebenfalls klein anfangen haben und sich alles hart erarbeiten mussten.... Trotzdem haben sie nicht nein zu Beyond The Black gesagt.

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Re: BEYOND THE BLACK

Beitrag von Anvar666 » 19. Dez 2015, 13:35

Amüsant, wie die Metal-Moral-Polizei sich hier mal wieder aufplustert, wie ein eitler Pfau und sich anmaßt festzulegen, wer ein echter Fan ist, und wer nicht. Wirklich trve und echt heavy... :roll:

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Re: BEYOND THE BLACK

Beitrag von AkumaAfterglow » 19. Dez 2015, 14:13

Anvar666 hat geschrieben:Amüsant, wie die Metal-Moral-Polizei sich hier mal wieder aufplustert, wie ein eitler Pfau und sich anmaßt festzulegen, wer ein echter Fan ist, und wer nicht. Wirklich trve und echt heavy... :roll:
Hast du auch irgendwelche neuen Sprüche zu bieten, oder ist das schon alles? Schön, wenn man sich über "Aufplustern" beschwert, im selben Satz aber selbiges praktiziert. Siehe unten, wenn du nicht differenzieren kannst. Selbstdisqualifizierung leicht gemacht :mrgreen:

Nochmal an den Pain-Mensch: Es geht nicht um Verrat, um "Untrveness" oder ähnliches, aber wenn das aus den vorigen Beitragen noch nicht für dich hervorgegangen sein sollte: Es geht darum, dass BTB sich nichts selbst erarbeitet haben, sondern, wie sie in einem Interview schon selbst sagten, "zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren und das richtige Team haben". Eigentlich kann man ihnen ja nicht mal die Schuld dafür geben, da sie vermutlich die Entscheidung getroffen haben, die womöglich jeder treffen würde, aber ich komme damit als Fan einfach nicht klar, weil ich grundsätzlich gegen dieses alberne Casting-Ding bin. Ich möchte euch auch nichts unterstellen (und formuliere daher mal allgemein), aber wenn man BTB toll findet, sollte man zukünftig besser auch kein Wort mehr über DSDS, The Voice o.Ä. verlieren. Nochmal: Andere haben sich das selbst hart erarbeitet und BTB werden unnatürlich gepusht und somit nach oben katapultiert. Mit "Möglichkeiten" wie Medien etc., die andere eben nicht haben. Wäre alles nicht so schlimm, wenn sie das mit ihrer eigenen Musik erreicht hätten. Aber es ist nicht ihre eigene Musik. Damit haben Saxon etc. im Übrigen nix zu tun. Masterplan, die selbst schon seit "Urzeiten" unterwegs sind, werden sich ihren Teil gedacht haben :wink:

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Re: BEYOND THE BLACK

Beitrag von xxRest-In-PAINxx » 19. Dez 2015, 16:12

Wenn du das Interview schon ansprichst (EMP Rockinvasion) wirst du vermutlich auch gemerkt haben, dass die beiden interviewten auch sehr sympathisch rüberkommen und gar nicht so richtig fassen können, was da alles gerade mit ihnen passiert. Es stimmt also in sofern schon, dass die Band krass ausgedrückt "alles in den A**** geschoben bekommt". Nur wird Universal dafür auch einiges von der Band verlangen.
Man lässt nicht mal eben eine Band mit Saxon oder den Scorpoins touren, denn Vorbands zahlen eigentlich immer mehr, als sie dabei verdienen. Der hintergedanke ist also sehr offensichtlich. Die Band muss liefern und möglichst viele neue Fans gewinnen, die dann die Platten kaufen. Logisch, so ein Konzern will ja auch was verdienen an solchen Aktionen. Aber wenn BTB nicht die erwünschten Verkaufszahlen erreicht hat UMG halt pech gehabt. Der Konzern geht also bewusst ein hohes Risiko ein, besonders, weil sich mit Symphonic Metal halt einfach nicht so viel Geld machen lässt wie mit Helene Fischer, selbst wenn es noch so Radiotauglich klingt wie in diesem Fall. Aber ich denke "Kommerzialisierung" betrifft generell den gesamten Metal. Sei es Sony, die Century Media aufgekauft haben oder eben UMG, die Metallica, Rammstein, Black Sabbath und Co. bei sich unter Vertrag stehen haben. Selbts die Independent Labels wie Nuclear Blast veröffentlichen mittlerweile im Wochentakt neue Alben um uns das Geld aus der Tasche zu ziehen. Wer wirklich gegen Kommerz kämpfen will, müsste nur noch auf Underground-Konzerte und Festivals gehen und auch nur noch auf Bandcamp seine Musik beziehen.

Man kann auch durchaus den Vorwurf der "Casting-Band" nachvollziehen. Aber meiner Meinung nach muss Casting nicht unbedingt etwas schlechtes sein. Immerhin sind die dazu da verborgene Talente ausfindig zu machen und im Falle von The Voice of Germany gelingt das auch ganz gut. Teilwesie sind da auch echt richtig gute Sänger/innen dabei (die dann zwar meist auch nie gewinnen aber ok). Von Bohlen sucht den Superstar will ich jetzt aber nicht anfangen, wir wissen alle, dass das Müll ist. Wenn man DSDS, The Voice, blabla aber so betrachtet fällt auf, dass die meisten Gewinner nach einem Jahr wieder in der Versenkung verschwinden, sich auflösen etc. Diese Zeitphase haben BTB bereits ohne Besetzungswechsel hinter sich. Nächstes Jahr wird das 2. Album veröffentlicht und wer weiß, vielleicht sind dieses mal mehr als nur 2 Songs von Bandmitgliedern geschrieben worden, immerhin ist auf dem Cover von Album Nummer 2 jetzt auch die gesamte Band drauf statt nur die Sängerin :) (Übrigens ist das meiner Meinung nach beste Lied "When Angels Fall" vom letzen Album laut den Credits hauptsächlich von Jennifer Haben, also der Sängerin geschrieben worden, aber das nur so am Rande^^)
Zuletzt geändert von xxRest-In-PAINxx am 19. Dez 2015, 17:14, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: BEYOND THE BLACK

Beitrag von H_C_L » 19. Dez 2015, 17:04

AkumaAfterglow hat geschrieben:[...]Eigentlich kann man ihnen ja nicht mal die Schuld dafür geben, da sie vermutlich die Entscheidung getroffen haben, die womöglich jeder treffen würde, aber ich komme damit als Fan einfach nicht klar, weil ich grundsätzlich gegen dieses alberne Casting-Ding bin.[...]
Geht mir genauso und ebenso würde ich den Leuten da auch keinen Vorwurf machen, mit dem was ihnen Spaß macht ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, wenn sie die Chance dazu haben. Unterstützen tu ich sowas aber ebensowenig wie Meister Akuma aus o.g. Gründen.

Ohne jetzt jammern zu wollen, nur meine persönliche Beobachtung: Ist mir in der Metalsparte die letzten Jahre eh vieles zu groß, zu kommerzialisiert geworden (was auch der Pain-Mensch bemerkt :P ), wodurch meines Erachtens jegliche Authentizität weg ist.

Ich finde gerade bei großen Events / Bands merkt man desöfteren, dass die Leidenschaft total flöten ist, wenn man das mit früheren Zeiten vergleicht. Viele spulen ihr Programm ab und das wars dann. Daher besuche ich eigentlich seit Jahren fast ausschließlich nur noch kleine Konzerte und geb meine Kohle, wenn ich mir dann mal CDs/Merch kaufe nur Bands bei denen ich merke, dass sie mit Herzblut bei der Sache sind und vor oder nach den Gigs sich auch nicht zu fein sind, das eine oder andere Wort mit dem Publikum zu wechseln.
Letztendlich natürlich jeder nach seiner Fasson, solang ich mich damit nicht abgeben muss...
Sorry fürs evtl OT! :wink:

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Re: BEYOND THE BLACK

Beitrag von Zhalia » 19. Dez 2015, 19:48

Ich werde sie mir anschauen.

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Re: BEYOND THE BLACK

Beitrag von spargelkohl » 20. Dez 2015, 02:24

Es geht hier absolut nicht um das musikalische Können. Keine Frage, dass alle, die auf der Bühne stehen, ihre Instrumente beherrschen (wurde ja auch schon geschrieben)... Das einzige Problem ist, dass es schlicht und ergreifend keine BAND ist, sondern Menschen, die für ihre Arbeit bezahlt werden (Jeder Mensch muss nunmal arbeiten, damit er was zum Essen auf dem Tisch hat). Dennoch finde ich, dass solchen Combos kein Forum gegeben werden sollte. Den Slot sollte man mit einer richtigen Band besetzen!

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Re: BEYOND THE BLACK

Beitrag von AkumaAfterglow » 20. Dez 2015, 04:13

PAIN: Die sind auch sympathisch, streite ich ebenfalls nicht ab. Und ehrlich. Aber genau bei diesem ehrlichen "Punkt" im Interview wurde mir "schlecht". Ich will hier niemanden bekehren und habe in dieser Diskussion anfangs womöglich etwas "überreagiert", da möchte ich mich an der Stelle mal entschuldigen. Meine Meinung bleibt letztlich aber dieselbe und wird sich definitiv nicht ändern. Ich verstehe echt, dass man die Musik gut findet, denn daran gibt's für einen Symphonic-Metal-Fan objektiv wohl wenig auszusetzen. Und: Ich will hier nicht missionieren, aber möchte trotzdem sagen, dass ihr euch doch bitte mal etwas mehr mit dem auseinandersetzt, was ihr da hört. Musik ist kein reines Konsumgut und sollte daher auch nicht so wahrgenommen werden. Da stecken viele viele Künstler unfassbar viel Arbeit/Energie und Leidenschaft rein, dass es mich einfach schmerzt, wenn ich solche Interpreten sehe. Wirkt vielleicht freakig, aber man sollte einfach nicht so tun, als sei Musik eine reine Dienstleistung am Hörer. Oberflächlich mag das so sein, aber ich denke, dass wir alle wissen, dass dahinter auch noch mehr steckt.

Ich verstehe beispielsweise auch, warum man Sabaton nicht mag. Alles fein. Aber man sollte anerkennen können, dass sich die Schweden ihre Ärsche für den Erfolg aufgerissen haben. Letztlich muss natürlich jede Band selbst wissen, was für sie "Erfolg" per se ist, aber allgemein formuliert sind die Jungs ein Musterbeispiel dafür, dass man seine Ziele erreichen kann, wenn man hart dafür arbeitet.

BTB werden über kurz oder lang aber auch an ihre Grenzen stoßen. Einfach der Austauschbarkeit wegen. Ich hoffe inständig, dass das nur ein Hype ist und keine "Blaupause" dafür, wie die Zukunft aussehen soll. Und dass diese "Band" in kurzer Zeit Geschichte ist. Ich gönne es ihnen einfach nicht, weil sie ihre Songs nicht selber schreiben und daher auch keine Identität haben. Wobei der Werdegang von Sonic Syndicate beispielsweise Mut macht. Die waren 2007 auch das ganz große Ding, 2010 hats kaum noch einen gejuckt und 2015 sind sie irgendwo im tiefen Becken der Belanglosigkeit angelangt.

An der Stelle werd' ich mich nun auch von der Diskussion ausklingen, da es ohnehin zu keinem gemeinsamen Nenner kommen wird. Soll's auch gar nicht, aber man sollte zumindest mal einen Gedanken daran verschwendet haben, dass Liedgut nicht ausschließlich ein Konsumgut ist, dessen Hintergründe völlig nebensächlich sind. Diese Ignoranz ist nämlich auch der Aspekt, warum beispielsweise Massentierhaltung vermutlich niemals enden wird. Hauptsache es schmeckt... ne, eben nicht. Es dreht sich nämlich nicht immer nur um die Zufriedenstellung des eigenen Egos. Man muss nicht gleich zum Öko-Extremisten o.Ä. werden, aber ein bisschen Bewusstsein dafür kann schon Verbesserungen mit sich bringen :wink:

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Re: BEYOND THE BLACK

Beitrag von BeRaWa » 20. Dez 2015, 09:47

Pause

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Re: BEYOND THE BLACK

Beitrag von Defekt » 21. Dez 2015, 11:44

Hier wurde ja schon sehr viel diskutiert, abgewägt usw.
Ich kann nur noch mal meinen Beitrag, den ich auf FB gepostet habe zitieren:

"Musikalische Formatierungen, die ausschließlich von Anfang an der kommerziellen Ausschlachtung dienen, sind in meinen Augen vollkommen unauthentisch.
Hier geht es nicht um emotionale Verdeutlichung durch Musik, sondern nur um Geld, ausgelöst durch die Machenschaften der Produzenten, die die Band zusammengecastet haben (Siehe Santiano, der Vergleich ist gar nicht mal so weit weg).
Keine Frage, die Musik steht für sich, erst einmal vollkommen von jeglichem Wertungen befreit, aber es hinterlässt bei mir schlicht und ergreifend einen bitteren Beigeschmack, wenn ich lese, dass Begeisterungsstürme für eine Band aufkommen, die wie Automaten das herunterspielen was ihnen auf dem Silbertablett präsentiert wird. Konzept geht auf? Jap, die Zuhörerschaft/Rezipienten fressen den Produzenten hinter BTB aus der Hand, was sich zuvor mit Santiano und vielen anderen Beispielen auch schon bewießen hat.
Und es ist wichtig, dass man sich damit auseinandersetzt, um den Strategien der Musikbranche entgegen zu wirken (Diesen Punkt kann man noch ewig weiter führen, aber Beyond the black ist da schon ein neuer Maßstab, wenn wir nach Schlager, Pop und Rock jetzt schon in Metal-Gefielden angekommen sind^^).
Wem es gefällt, der kann es natürlich weiterhin hören, keine Frage, aber man sollte wissen, dass es nicht der Verdienst der Band, sondern derer Produzenten ist."


Nebenbei: Die meisten Instrumente im Studio selbst, wurden nicht von der Band, sondern von den Produzenten eingespielt...
Für mich ist das der Versuch mit ähnlichen Vermarktungsformen, die vorher im Rock/Pop oder Schlager gang und gebe waren nun auch im Metal Fuß zu fassen.
Dass das Thema Kommerz nun ins Spiel kommt war mir klar (Bezogen auf die Labels), mir gefällt beispielsweise die VÖ-Politik im Moment überhaupt nicht (BSP: Album wird mit neuem Inhalt nach einem halben Jahr noch einmal veröffentlich...). Hier wird dennoch mit BTB eine neue Ebene der Vermarktung erreicht und das ist leider traurig.

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